Das Bewegungssegment
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Das Bewegungssegment wird am ehesten nach Junghanns (FSU= Funktional Spinal Unit) beschrieben, welches besagt:
Es besteht also jeweils aus denjenigen Strukturen, die durch ein Gelenk verbunden und damit gegeneinander beweglich sind.
Um die geforderten Informationen zu bekommen, macht der Manualtherapeut sich standardisierte Tests zu eigen. Diese Tests sollten immer auf die gleiche Art und Weise erfolgen, um das Befundergebnis gegebenenfalls zu reproduzieren. Die Bewegungstests müssen in allen Ebenen des Bewegungssegments durchgeführt werden. Das heißt, dass beispielsweise zur Prüfung von Bewegungssegmenten an der Wirbelsäule, nicht nur Beugung und Streckung, sondern auch die seitliche Neigungsfähigkeit und die Rotation getestet werden müssen. Wenn möglich sollte die Endstellung des jeweiligen Segmentes eingenommen werden, um das sogenannte Endgefühl zu testen. Ein maximales Vergleiten der Wirbelgelenke an der Wirbelsäule erreicht man durch eine 3-Dimensionale (3D) Gelenkeinstellung. Das bedeutet bei einer homonymen 3D Flexion zur linken Seite, führt der Patient eine Bewegung in Flexion und Rotation nach links aus, begleitet mit einer Lateralflexion nach links. Aus dieser Stellung kann der erfahrene Manualtherapeut die einzelnen Bewegungskomponenten separat testen und evtl. Einschränkungen feststellen. Liegt umgangssprachlich ein klassischer "Hexenschuss" vor, so wird der Therapeut eine oder mehrere pathologische Bewegungsgrenzen im entsprechenden Bewegungssegment diagnostizieren können. In diesem Zusammenhang könnte man auch den Begriff einer "Blockierung" anbringen.
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