Die Manuelle Medizin umfasst verschiedene Behandlungstechniken, die Funktionsstörungen und damit auch deren Folgen mildern oder beseitigen kann
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Weichteiltechniken: Postisometrische Relaxation (PIR) oder Contract-Hold-Relax-Stretch (CHRS) werden zur Vorbereitung von Mobilisationen oder Manipulationen und zur Muskeldehnung eingesetzt: Der Therapeut führt ein Gelenk passiv in eine aktuelle Endstellung, an der eine optimale Muskelanspannung, unter aktiver isometrischer Kontraktion des zu dehnenden Muskels durch den Patienten für einige Sekunden noch möglich ist. Die zu dehnende Muskulatur wird zunächst unter der erfolgten Einatmung angespannt und in der Ausatmungsphase langsam durch den Therapeuten mit wenig Kraft gedehnt. Die Anspannungsdauer und die Muskelkraft des Patienten ist abhängig von dem aktuellen Beschwerdebild und sollte nicht erzwungen werden. Bei schweren Kontrakturen der Muskulatur ist unter Umständen eine Dehnung von bis zu 2 Minuten indiziert. Der eigentliche Dehnvorgang erfolgt in der postisometrischen Entspannungsphase. Nach dem Dehnvorgang wird der abgeschwächte Antagonist, also der Gegenspieler, des zu dehnenden Muskels aktiviert, um das neue Bewegungsausmaß zu sichern. Dabei ist zu beachten, dass ein Muskel nicht über ein hypomobiles und/oder schmerzhaftes Gelenk gedehnt werden darf. Zuvor muss das Gelenk behandelt werden. Eine Aufwärmung des zu dehnenden Muskels ist durch aktive Kontraktion sinnvoll. Diese Therapie sollte bei dem entsprechenden Krankheitsbild jeden 2. Tag oder mehrmals täglich durchgeführt werden. Ein gewisses Maß an Patientencompliance ist vorausgesetzt. Für diese Dehnmethode finden sich auch unter den Synonymen Contract-Relax-Stretch (CRS), AED-Dehnung (anspannen - entspannen - dehnen) oder postisometrische Relaxation.
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Querfriktion nach Dr. Cyriax oder Deep-friction-Massage |
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Die Friktionen werden nicht mit der ganzen Handfläche des Therapeuten wie bei der Massage ausgeführt, sondern nur mit einzelnen Fingern hierzu gibt es zwei Varianten:
hier bei ist zu beachten das tiefe Strukturen mit mehr Kraft behandelt werden als oberflächliche. Darüber hinaus ist es wichtig, dass der behandelnde Finger und die Haut des Patienten als ein ganzes bewegt wird und kein Hautgleiten stattfindet. Die Behandlung findet immer quer zum Faserverlauf der zu behandelnden Bindegewebsstruktur mit adäquatem Druck und Bewegungsamplitude sowie gleichmäßigen Rhythmus statt.
Die Behandlung sollte jeden 2. Tag bis zur Besserung wiederholt werden. Viele Patienten klagen über Druckdolenzen in dem behandelten Gebiet, diese können unter Umständen 1-2 Wochen bestehen bleiben.
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Triggerpunkttherapie:
Chronische Überlastung, direkte Traumen der betroffenen Muskelstrukturen oder Gelenkblockaden sind häufig die ausgehende Ursache für myofasziale Schmerzsyndrome. Diese Schmerzsyndrome provozieren reflektorisch eine Funktionsstörung des Bindegliedes zwischen Nerven und Muskulatur, welche eine normale Gelenkfunktion verhindert. Hierdurch entstehen extrem schmerzempfindliche Zonen. Diese lokalen Schmerzpunkte, die sogenannten myofaszialen Triggerpunkte, sind in einem Muskelhartspannstrang der Skelettmuskulatur meist leicht zu ertasten. Ihre mechanische Reizung führt oft zu einem übertragenem Schmerz, auch in entferntere Körperregionen ("referred pain").
Neuromuskuläre Therapien (NMT) und stabilisierenden neuromuskuläre Therapien
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